Regionen & Bundesländer
Radon-Karte Deutschland: Wo ist die Belastung hoch? BfS-Karten erklärt, Ort und PLZ prüfen
Bodenluft-Karte, Wohnraum-Schätzung je Gemeinde, Vorsorgegebiete: So lesen Sie die BfS-Radonkarten und prüfen Ihren Wohnort. Nur Messen gibt Gewissheit.
Die offiziellen Radon-Karten für Deutschland kommen vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): Sie zeigen die geschätzte Radon-Konzentration in der Bodenluft, das Radon-Potenzial, die durchschnittliche Belastung in Wohnungen je Gemeinde und die amtlich festgelegten Radon-Vorsorgegebiete. Hohe Werte konzentrieren sich auf die Mittelgebirge und das Alpenvorland – doch alle Karten sind Prognosen: Ob Ihr Haus betroffen ist, klärt nur eine Messung. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie die Karten richtig lesen, Ihren Wohnort prüfen und was die Farben tatsächlich bedeuten.
- Radon-Karte: Ort, Landkreis oder Bundesland prüfen
- Die offiziellen BfS-Radonkarten im Überblick
- So lesen Sie die Bodenluft-Karte richtig
- Wo ist die Radon-Belastung in Deutschland hoch?
- Radon am Wohnort prüfen: Schritt für Schritt
- Radon-Vorsorgegebiete: die amtliche Gebietskulisse
- Radon-Karten nach Bundesland: alle Regionalseiten
- Grün ist keine Entwarnung – rot kein Urteil
- Von der Karte zur Messung
Radon-Karte: Ort, Landkreis oder Bundesland prüfen
Die Karte färbt die Bundesländer nach ihrer groben Radonpotenzial-Einstufung und schraffiert die Landkreise, in denen Radon-Vorsorgegebiete liegen. Über das Suchfeld prüfen Sie alle 401 Landkreise und kreisfreien Städte sowie alle 199 amtlich festgelegten Vorsorgegemeinden – von Todtnau im Schwarzwald bis Ronneburg in Ostthüringen; zu jedem Land finden Sie die zuständige Landesstelle und – wo es sie gibt – das kostenlose Messangebot.
Wählen Sie ein Bundesland auf der Karte – oder suchen Sie oben nach Ihrem Ort. Sie sehen dann die grobe Einstufung, ob dort Radon-Vorsorgegebiete festgelegt sind und welche Landesstelle berät.
Die Einstufung je Bundesland ist eine grobe Orientierung aus den Angaben der Länder und des Bundesamts für Strahlenschutz – verbindlich für Ihr Gebäude ist allein eine Messung. Kartengrundlage: © GeoBasis-DE / BKG (2026) dl-de/by-2-0, VG2500 (Stand 01.01.2026); Geometrien vereinfacht und nach WGS 84 transformiert (verändert).
Die offiziellen BfS-Radonkarten im Überblick
Das BfS veröffentlicht mehrere Karten, die jeweils eine andere Frage beantworten. Wer „die Radonkarte“ sucht, sollte wissen, welche er gerade vor sich hat:
| Karte | Was sie zeigt | Auflösung | Datenbasis |
|---|---|---|---|
| Radon in der Bodenluft | Geschätzte Radon-Aktivitätskonzentration in der Bodenluft (Bq/m³), 7 Klassen von unter 20.000 bis über 150.000 Bq/m³ | Raster 1 × 1 km | 6.293 Messpunkte (1992–2020), Prognose per Machine Learning mit Geologie-, Boden- und Klimadaten |
| Radon-Potenzial | Wie leicht Radon aus dem Boden in Gebäude gelangen kann (gering/mittel/hoch, teils „zu verifizieren“) | Raster | Rund 6.000 Messpunkte mit Bodenluft-Radon und Gasdurchlässigkeit |
| Radon in Wohnungen | Geschätzte durchschnittliche Radon-Konzentration, der die Bewohner einer Gemeinde in ihren Wohnungen ausgesetzt sind (Klassen von unter 35 bis über 150 Bq/m³) | Gemeindeebene | Studie „Radon in Wohnungen“ 2019–2020 plus Gebäudedaten des BKG und Naturraumdaten, Machine-Learning-Modell |
| Radon im Freien | Durchschnittliche Konzentration in bodennaher Atemhöhe (ca. 3–31 Bq/m³, Mittel 9 Bq/m³), Anstieg von Nord nach Süd | Raster ca. 50 km | 173 Messpunkte, Messreihe 2003–2006 |
| Radon-Vorsorgegebiete | Amtlich festgelegte Gebiete nach § 121 StrlSchG (Übersicht „ohne Gewähr“, Gebietsstand 15.06.2021) | Gemeinde-/Landkreisebene | Amtsblatt-Veröffentlichungen der Bundesländer |
Alle Karten tragen denselben Hinweis: „Aussagen zu Einzelgebäuden oder Baugrundstücken sind aus den Karten nicht abzuleiten. Dies kann nur eine Messung ermitteln.“ Die Kartenbilder selbst sind urheberrechtlich geschützt – wir beschreiben und verlinken sie deshalb, statt sie zu kopieren.
So lesen Sie die Bodenluft-Karte richtig
Die bekannteste Darstellung ist die Karte der Radon-Konzentration in der Bodenluft. Drei Punkte sind für die Interpretation entscheidend:
- 90. Perzentil: Die Karte zeigt einen Wert, unter dem der tatsächliche Bodenluftwert in 90 % der Fälle liegt. In 10 % der Fälle kann er lokal höher sein.
- Bodenluft ist nicht Raumluft: In Innenräume gelangt nach BfS-Angaben typischerweise nur etwa 1 bis 5 Promille der Bodenluft-Konzentration. Bei 100.000 Bq/m³ in der Bodenluft ist demnach in rund 10 bis 50 % der Gebäude mit mehr als 100 Bq/m³ in der Raumluft zu rechnen; unter 20.000 Bq/m³ sind erhöhte Raumluftwerte in weniger als 1 % der Gebäude zu erwarten.
- Lokale Besonderheiten: Erhöhte Bodenluftwerte treten laut BfS bevorzugt an Klüften und Verwerfungen, über Bergsenkungen und an Grenzen zweier Gesteinsarten auf – Strukturen, die kein 1-km-Raster abbilden kann.
Wie das Gas überhaupt vom Untergrund in Wohnräume gelangt, erklärt unser Artikel Woher kommt Radon und wie gelangt es ins Haus?
Wo ist die Radon-Belastung in Deutschland hoch?
Nach BfS-Angaben liegen Gebiete mit vielen hohen Innenraumwerten „hauptsächlich in den Mittelgebirgen und im Alpenvorland“, wo uranhaltige Gesteine im Boden vorkommen. In der Norddeutschen Tiefebene sind hohe Werte seltener – auch die Radon-Konzentration im Freien steigt von Nord nach Süd. Die wichtigsten Kennzahlen für Deutschland (BfS, Karte „Radon in Wohnungen“):
- Bundesweiter Jahresmittelwert in Wohnräumen: rund 65 Bq/m³
- Etwa 10,5 Millionen Menschen sind in ihrer Wohnung mehr als 100 Bq/m³ ausgesetzt
- Knapp 2 Millionen Menschen leben oberhalb des Referenzwerts von 300 Bq/m³
- Werte über 1.000 Bq/m³ sind möglich, aber selten
Interessant ist der Stadt-Land-Effekt: Städte wie Berlin, Hamburg, Leipzig, Erfurt, Regensburg oder Kassel zeigen in der Wohnungs-Karte deutlich niedrigere Prognosewerte als ihr geologisch ähnliches Umland – dort wohnen mehr Menschen in Mehrfamilienhäusern und höheren Geschossen, wo weniger Radon ankommt. Was die Messwerte gesundheitlich bedeuten, ordnet unsere Übersicht Radon-Werte-Tabelle ein; den Unterschied zwischen Referenz- und Grenzwert erklärt der Artikel Grenzwert & Referenzwert.
Wichtig: Der Referenzwert von 300 Bq/m³ (§ 124 StrlSchG) ist kein Grenzwert, sondern ein Maßstab für die Prüfung, ob Maßnahmen angemessen sind. Das BfS empfiehlt, bereits ab 100 Bq/m³ über Reduzierungsmaßnahmen nachzudenken.
Radon am Wohnort prüfen: Schritt für Schritt
- Bundesland wählen: Öffnen Sie unten die Seite Ihres Bundeslandes – dort finden Sie die amtlichen Vorsorgegebiets-Listen, Landeskarten und Beratungsstellen.
- BfS-Karten ansehen: Zoomen Sie im BfS-Geoportal auf Ihren Ort und prüfen Sie Bodenluft-Klasse und Wohnungs-Schätzwert Ihrer Gemeinde.
- Vorsorgegebiet abgleichen: Maßgeblich sind die Allgemeinverfügungen der Länder, festgelegt in Gemeinde- oder Landkreisgrenzen. Eine PLZ-Abfrage gibt es nicht, weil Postleitzahlgebiete Gemeindegrenzen schneiden – suchen Sie nach dem Ortsnamen.
- Messen statt schätzen: Egal, was die Karte zeigt – Gewissheit für Ihr Gebäude bringt nur eine Messung. Wie das geht, zeigt unser Ratgeber Radon richtig messen.
Radon-Vorsorgegebiete: die amtliche Gebietskulisse
Radon-Vorsorgegebiete sind Gebiete, in denen erwartet wird, dass der Referenzwert in einer beträchtlichen Zahl von Gebäuden überschritten wird (§ 121 StrlSchG). Als Faustregel gilt die Vermutungsregel des § 153 Abs. 2 StrlSchV: auf mindestens 75 % der Fläche wird der Referenzwert in mindestens 10 % der Gebäude überschritten. Sechs Bundesländer haben solche Gebiete festgelegt:
| Bundesland | Vorsorgegebiete | Region |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 29 Gemeinden in 6 Landkreisen | Süd- und Mittlerer Schwarzwald |
| Bayern | Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge | Fichtelgebirge |
| Niedersachsen | 3 Gemeinden im Landkreis Goslar | Harz |
| Sachsen | 107 Gemeinden in 5 Landkreisen | Erzgebirge, Vogtland, Osterzgebirge |
| Sachsen-Anhalt | 15 Gemeinden in 2 Landkreisen | Harz, Mansfeld-Südharz |
| Thüringen | 19 Gemeinden in 9 Landkreisen | Thüringer Wald, Schiefergebirge, Ostthüringen |
Zehn Länder haben keine Vorsorgegebiete festgelegt: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen (Prüfung laut Landesradonstrategie 2023: derzeit keine Festlegung), Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein. Welche Rechtsfolgen die Festlegung hat – Messpflicht an Arbeitsplätzen im Keller- und Erdgeschoss, zusätzliche Radonschutzmaßnahme im Neubau –, lesen Sie im Detail unter Radon-Vorsorgegebiete und Messpflicht am Arbeitsplatz.
Radon-Karten nach Bundesland: alle Regionalseiten
Hier finden Sie unsere ausführlichen Länderseiten mit Vorsorgegebiets-Listen, Landesbehörden, Messprogrammen und regionalen Besonderheiten:
- Radon in Bayern – Vorsorgegebiet Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge, Radon-Fachstelle Bayern, Prognosehinweise für weitere Landkreise.
- Radon in München – Stadt und Umland im Alpenvorland: Was die BfS-Karten zeigen und warum Keller und Souterrain zuerst gemessen werden sollten.
- Radon in Baden-Württemberg – 29 Schwarzwald-Gemeinden als Vorsorgegebiet, LUBW-Beratungsstelle und das kostenlose Landes-Messprogramm.
- Radon in Sachsen – 107 Gemeinden von Erzgebirge bis Vogtland, Radonberatungsstelle Chemnitz, kostenfreie Messprogramme und Förderung.
- Radon in Thüringen – 19 Gemeinden in 9 Landkreisen, von Ronneburg bis Oberhof, mit TLUBN-Radon-Telefon und Messangeboten.
- Radon in Niedersachsen – Goslar, Clausthal-Zellerfeld und Braunlage im Harz; das Flachland schneidet günstig ab.
- Radon in Sachsen-Anhalt – 15 Gemeinden in Harz und Mansfeld-Südharz, Messboxen-Programm des Landes.
- Radon in Nordrhein-Westfalen – keine Vorsorgegebiete, aber auffällige Werte im Sauerland und in der Nordeifel; kostenloses Messprogramm.
- Radon in Hessen – derzeit keine Vorsorgegebiete; erwartbare Überschreitungen in Teilen von Odenwald und Taunus, Hessisches Radonzentrum an der THM Gießen.
- Radon in Rheinland-Pfalz und im Saarland – Schwerpunkt Saar-Nahe-Bergland, geologische Radonkarte RLP, saarländische Messkampagne.
- Radon in Berlin, Hamburg und Norddeutschland – niedrige Bodenwerte in Stadtstaaten und Küstenländern, Ergebnisse der Messkampagnen.
Grün ist keine Entwarnung – rot kein Urteil
Wie unscharf Prognosekarten für das einzelne Gebäude sind, zeigt das kostenlose Radon-Messprogramm Baden-Württembergs: Von über 1.000 ausgewerteten Gebäuden lag in knapp 15 % der Jahreswert in mindestens einem Raum über 300 Bq/m³ – aber nur rund 6 % der Teilnehmenden stammten aus Vorsorgegebieten. Erhöhte Werte kommen also regelmäßig außerhalb der markierten Zonen vor. Umgekehrt gilt: Auch in Vorsorgegebieten ist nicht jedes Gebäude belastet – die Festlegung sagt nichts über die tatsächliche Konzentration in einem konkreten Haus aus.
Ob Ihr Zuhause betroffen ist, hängt neben der Geologie vor allem vom Gebäude ab: Alter, Zustand der Bodenplatte, Keller, Lüftungsverhalten. Besonders lohnend ist eine Messung im Keller und in den Wohnräumen des untersten Geschosses.
Rechtlicher Hinweis: Eine Messung mit unserem Mietgerät (Radon Eye RD200) ist eine Orientierungsmessung. Sie ist keine Messung durch eine vom BfS anerkannte Stelle nach § 155 StrlSchV und erfüllt nicht die gesetzliche Messpflicht an Arbeitsplätzen in Vorsorgegebieten. Für Pflichtmessungen beauftragen Sie eine anerkannte Stelle (Liste auf bfs.de).
Von der Karte zur Messung
Die Karte beantwortet die Frage „Wie wahrscheinlich ist Radon in meiner Region?“ – die Messung beantwortet „Wie viel Radon ist in meinem Haus?“. Für eine erste Einschätzung eignet sich ein elektronisches Messgerät, das den zeitlichen Verlauf sichtbar macht: Radon-Messgerät mieten, aufstellen, nach dem Messzeitraum die Auswertung lesen – wie das abläuft, zeigt So funktioniert’s. Für den verbindlichen Vergleich mit dem Referenzwert (Jahresmittel) empfehlen Behörden eine Langzeitmessung über 3 bis 12 Monate – mehr dazu unter Wie lange messen? und Messwerte verstehen. Unklare Begriffe schlagen Sie im Glossar nach.
Häufige Fragen
Wo finde ich die offizielle Radonkarte?
Die amtlichen Radon-Karten für Deutschland veröffentlicht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf bfs.de: die Karte der Radon-Konzentration in der Bodenluft, die Radon-Potenzial-Karte, die Karte „Radon in Wohnungen“ und die Übersichtskarte der Radon-Vorsorgegebiete. Die Kartendaten sind zusätzlich im BfS-Geoportal (imis.bfs.de/geoportal) abrufbar, wo Sie an Ihren Wohnort zoomen können. Rechtlich verbindlich für Vorsorgegebiete sind allerdings nur die Bekanntmachungen der Bundesländer.
Kann ich Radon nach PLZ abfragen?
Eine offizielle Abfrage nach Postleitzahl gibt es nicht: Die BfS-Karten arbeiten mit einem 1-×-1-km-Raster (Bodenluft) bzw. mit Gemeindegrenzen (Wohnungs-Schätzung), und die Vorsorgegebiete sind gemeinde- oder landkreisscharf festgelegt. PLZ-Gebiete schneiden Gemeindegrenzen, daher ist der Ortsname bzw. der amtliche Gemeindeschlüssel der bessere Suchweg. Praktisch heißt das: Ort im BfS-Geoportal suchen und zusätzlich die Vorsorgegebiets-Liste Ihres Bundeslandes prüfen – etwa über unsere Länderseiten.
Was bedeutet „Radon-Potenzial“ im Boden?
Das Radon-Potenzial beschreibt, wie stark Radon aus dem Boden entweichen und in Innenräume gelangen kann. Es kombiniert zwei Größen: die Radon-Konzentration in der Bodenluft und die Gasdurchlässigkeit (Permeabilität) des Bodens. Die BfS-Karte stuft das Potenzial von „gering“ über „mittel“ bis „hoch“ ein; rot gekennzeichnete Flächen sind als „zu verifizieren“ markiert, weil die Prognose dort erkennbar von lokalen Erfahrungswerten abweicht.
Mein Ort ist grün – bin ich sicher?
Nein, ein niedriger Kartenwert ist keine Entwarnung für Ihr Haus. Das BfS schreibt zu allen Radon-Karten ausdrücklich: „Aussagen zu Einzelgebäuden oder Baugrundstücken sind aus den Karten nicht abzuleiten. Dies kann nur eine Messung ermitteln.“ Das kostenlose Messprogramm in Baden-Württemberg zeigte 2023/24, dass nur rund 6 % der Überschreitungen aus Vorsorgegebieten stammten – erhöhte Werte kommen also auch in „grünen“ Regionen vor. Umgekehrt ist längst nicht jedes Haus in einer roten Zone belastet.
Welche Regionen sind am stärksten betroffen?
Nach Angaben des BfS liegen Gebiete mit vielen hohen Radonwerten „hauptsächlich in den Mittelgebirgen und im Alpenvorland“ – dort, wo uranhaltige Gesteine im Boden vorkommen. Amtlich als Radon-Vorsorgegebiet festgelegt sind Gemeinden im Schwarzwald (Baden-Württemberg), der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Bayern), Teile des Harzes (Niedersachsen und Sachsen-Anhalt), rund ein Viertel der sächsischen Gemeinden in Erzgebirge und Vogtland sowie 19 Gemeinden in Thüringen. In der Norddeutschen Tiefebene sind hohe Werte deutlich seltener.
Wie aktuell sind die Radon-Karten?
Die BfS-Übersichtskarte der Vorsorgegebiete hat den Gebietsstand 15. Juni 2021; seither ist keine Erweiterung oder Rücknahme bekannt geworden. Die Festlegung muss nach § 121 StrlSchG mindestens alle zehn Jahre überprüft werden, einzelne Länder (z. B. Bayern und Sachsen) messen bereits für die nächste Runde. Die Bodenluft- und Wohnungs-Karten entwickelt das BfS laufend weiter – maßgeblich bleibt immer die aktuelle Veröffentlichung auf bfs.de.
Quellen und weiterführende Informationen
- BfS – Übersicht der Radon-Karten für Deutschland
- BfS – Radon-Konzentration im Boden / Radon-Potenzial
- BfS – Radon in Wohnungen in Deutschland
- BfS – Radon im Freien in Deutschland
- BfS – Karte der Radon-Vorsorgegebiete in Deutschland
- BfS – Radon-Vorsorgegebiete (Regelungen und Kriterien)
- § 153 StrlSchV – Festlegung von Gebieten (gesetze-im-internet.de)
- Ministerium für Umwelt BW – Radon-Messprogramm (Ergebnisse)
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