Radon-Wissen

Was ist Radon? Das radioaktive Edelgas einfach erklärt

Radon ist ein radioaktives Edelgas aus dem Boden – unsichtbar, geruchlos. Entstehung, Zerfall, typische Werte in Deutschland und Eintrittswege erklärt.

Veröffentlicht am Lesezeit ca. 11 Min. Redaktion radoncheck24.de

Schema: Radon entsteht durch Uran-Zerfall im Boden und steigt in Gebäude auf

Radon ist ein natürliches, radioaktives Edelgas, das beim Zerfall von Uran im Boden entsteht – man kann es weder sehen noch riechen oder schmecken. Aus dem Untergrund gelangt es über Risse und Fugen in Gebäude und kann sich dort anreichern. Nach dem Rauchen ist Radon die zweitwichtigste Ursache für Lungenkrebs; in Deutschland liegt der Durchschnittswert in Wohnungen bei rund 65 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m³). Diese Seite erklärt, was Radon ist, wie es entsteht, welche Werte typisch sind – und wo Sie im Radon-Wissen weiterlesen können.

Radon in Kürze: die wichtigsten Fakten

  • Radon-222 ist ein natürliches radioaktives Edelgas aus der Uran-238-Zerfallsreihe; seine direkte „Mutter“ ist Radium-226.
  • Es ist unsichtbar, geruchlos und geschmacklos – nur eine Messung zeigt, wie viel davon in der Raumluft ist.
  • Die Halbwertszeit von Radon-222 beträgt 3,82 Tage.
  • Hauptquelle in Gebäuden ist die Bodenluft; Baustoffe und Trinkwasser spielen eine untergeordnete Rolle.
  • In deutschen Wohnungen liegt der Durchschnitt bei rund 65 Bq/m³, im Freien bei etwa 9 Bq/m³.
  • Der gesetzliche Referenzwert beträgt 300 Bq/m³ im Jahresmittel (§ 124 StrlSchG) – ein Maßstab für Maßnahmen, kein Grenzwert.
  • Radon ist laut BfS und WHO nach dem Rauchen die zweitwichtigste Ursache für Lungenkrebs: In Deutschland werden ihm rund 6 % der Lungenkrebstodesfälle zugeschrieben, etwa 2.800 pro Jahr.

Was ist Radon? Ein Edelgas aus der Uran-Zerfallsreihe

Radon (chemisches Symbol Rn) ist ein Element aus der Gruppe der Edelgase. Wenn auf dieser Website von „Radon“ die Rede ist, ist fast immer das Isotop Radon-222 gemeint. Es ist Teil der Uran-238-Zerfallsreihe und entsteht in allen Böden und Gesteinen als Folgeprodukt von Radium-226.

Zwei Eigenschaften machen Radon besonders:

  • Es ist mobil. Als Edelgas geht Radon unter normalen Umständen keine chemischen Verbindungen ein. Es kann deshalb die Gesteinsmatrix verlassen, wandert durch Klüfte und Porenräume des Bodens zur Erdoberfläche und kann auch im Grundwasser gelöst transportiert werden.
  • Es ist radioaktiv. Radon-222 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 3,82 Tagen unter Aussendung von Alphastrahlung – und erzeugt dabei eine Kette weiterer radioaktiver Zerfallsprodukte.

Radon ist damit ein ganz normaler Bestandteil unserer Umwelt: Es macht in Deutschland den größten Anteil der natürlichen Strahlenexposition aus. Zum Problem wird es erst, wenn es sich in Innenräumen anreichert – warum es im Keller am höchsten ist, lesen Sie im eigenen Artikel.

Wie groß der Radon-Anteil an der Strahlenbelastung ist, zeigt der Vergleich der jährlichen effektiven Dosis pro Person in Deutschland (BfS-Angaben):

Expositionsquelle Effektive Dosis pro Jahr
Natürliche Strahlenexposition gesamt ca. 2,1 mSv (Spanne 1–10 mSv)
– davon Radon (Einatmen von Radon und Folgeprodukten) ca. 1,1 mSv (≈ 0,9 mSv in Gebäuden + 0,2 mSv im Freien)
– terrestrische Strahlung (Boden, Gestein) ca. 0,4 mSv
– kosmische Strahlung ca. 0,35 mSv
– Nahrung (natürliche Radionuklide) ca. 0,3 mSv
Zivilisatorisch, v. a. Medizin (Röntgen, Nuklearmedizin; Daten 2021) ca. 1,5 mSv

Radon liefert also etwa die Hälfte der natürlichen Strahlendosis – mehr als kosmische und terrestrische Strahlung zusammen. Und anders als bei diesen Quellen lässt sich die Radon-Dosis aktiv senken.

Wie entsteht Radon? Die Zerfallskette von Uran bis Blei

Die Erdkruste enthält überall geringe Mengen Uran-238. Bei dessen Zerfall entstehen nacheinander weitere Radionuklide – darunter Radium-226 und daraus das Gas Radon-222. Je uranhaltiger der Boden, desto mehr Radon kommt darin vor. Ein Teil des Radons wird im Porenraum des Bodens freigesetzt und wandert zur Oberfläche; Spalten und Risse im Untergrund begünstigen diesen Transport.

Die folgende Tabelle zeigt die Zerfallskette ab Radium-226 (Quelle: NIST; BfS):

Nuklid Halbwertszeit Zerfallsart Bedeutung
Radium-226 1.600 Jahre Alpha im Boden und Gestein gebunden; „Mutter“ des Radons
Radon-222 3,82 Tage Alpha Edelgas, mobil – gelangt in Bodenluft und Raumluft
Polonium-218 3,05 Minuten Alpha kurzlebiges Folgeprodukt, lagert sich an Schwebeteilchen an
Blei-214 26,8 Minuten Beta kurzlebiges Folgeprodukt
Bismut-214 19,7 Minuten Beta kurzlebiges Folgeprodukt
Polonium-214 0,16 Millisekunden Alpha kurzlebiges Folgeprodukt
Blei-210 22 Jahre Beta langlebig – Ende der kurzlebigen Kette
Polonium-210 138 Tage Alpha
Blei-206 stabil Endprodukt der Kette

Wichtig für das Verständnis: Nicht das Radongas selbst, sondern die kurzlebigen Folgeprodukte liefern den größten Teil der Strahlendosis für die Lunge.

Warum ist Radon gefährlich? Die Rolle der Zerfallsprodukte

Radon und seine Zerfallsprodukte werden mit der Atemluft aufgenommen. Das Gas selbst wird zum größten Teil wieder ausgeatmet – wegen seiner vergleichsweise langen Halbwertszeit zerfällt nur wenig davon direkt in der Lunge. Anders die kurzlebigen Zerfallsprodukte: Die radioaktiven Schwermetalle Polonium und Wismut lagern sich an feste oder flüssige Schwebeteilchen in der Luft an. Nach dem Einatmen bleiben sie im Atemtrakt haften und zerfallen dort. Die dabei entstehende energiereiche Alphastrahlung trifft die strahlenempfindlichen Zellen des Lungengewebes, kann sie schädigen und so eine Lungenkrebserkrankung begünstigen.

Zwei Punkte sind dabei zentral:

  1. Radon verursacht keine akuten Symptome. Es gibt keine Reizungen, keine Warnzeichen, keine typischen Beschwerden. Lungenkrebs entsteht erst nach Jahren bis Jahrzehnten langjähriger Belastung.
  2. Das Risiko steigt mit Konzentration und Dauer. Pro 100 Bq/m³ langjähriger Radonbelastung erhöht sich das Lungenkrebsrisiko um etwa 16 % – ohne erkennbaren Schwellenwert. Ausführlich erklärt im Artikel Radon und Lungenkrebs.

Wie belastbar ist diese Erkenntnis? Sehr: Der Zusammenhang zwischen Radon und Lungenkrebs wurde zunächst bei extrem belasteten Bergarbeitern nachgewiesen – in Deutschland vor allem in der Wismut-Kohortenstudie mit rund 60.000 ehemaligen Beschäftigten des DDR-Uranbergbaus. Seit 1988 stuft die Internationale Krebsforschungsagentur IARC Radon und seine Zerfallsprodukte als krebserzeugend für den Menschen ein (Gruppe 1). Mehr als 20 große Wohnungsstudien – darunter zwei deutsche – bestätigten das Risiko später auch für normale Wohnkonzentrationen. In Deutschland werden Radon in Gebäuden rund 6 % aller Lungenkrebstodesfälle zugeschrieben – etwa 2.800 pro Jahr. Für Nie-Raucher ist Radon der wichtigste Risikofaktor für Lungenkrebs; bei Rauchern verstärken sich Rauchen und Radon gegenseitig.

Bemerkenswert ist die Lücke zwischen Risiko und Wahrnehmung: In einer vom BfS fachlich begleiteten Bevölkerungsbefragung hielten nur 6 % der Deutschen das Radonrisiko für hoch, 52 % für sehr gering – und nur 1 % hatten jemals eine Messung durchgeführt. 77 % wussten nicht, ob sie in einem Gebiet mit erhöhten Konzentrationen leben. Radon ist damit ein klassisch unterschätztes Risiko: natürlichen Ursprungs, nicht wahrnehmbar, ohne akute Folgen. Verbreitete Irrtümer räumt unser Mythen-Faktencheck auf; wer sich sorgt, findet im Artikel Angst vor Radon? Risiko einordnen eine sachliche Einordnung.

Kein Grund zur Panik – aber zum Messen. Das Radonrisiko ist wissenschaftlich gut belegt, aber es ist proportional: Es gibt keine plötzliche Gefahr und keine akuten Wirkungen. Entscheidend ist der langjährige Durchschnittswert in Ihren Wohnräumen – und den kann man einfach messen und bei Bedarf senken.

Einheit und Messgröße: Was bedeutet Bq/m³?

Die Radonkonzentration in der Luft wird in Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m³) angegeben. Ein Becquerel entspricht einem radioaktiven Kernzerfall pro Sekunde. 100 Bq/m³ bedeuten also: In jedem Kubikmeter Luft zerfallen pro Sekunde 100 Radonatome. Fachlich korrekt heißt die Größe „Radon-222-Aktivitätskonzentration“, umgangssprachlich sagt man Radonkonzentration oder Radonwert.

In den USA wird die Einheit Picocurie pro Liter (pCi/L) verwendet: 1 pCi/L = 37 Bq/m³. Der amerikanische Aktionswert von 4 pCi/L entspricht rund 148 Bq/m³. Eine ausführliche Einordnung aller Werte mit Umrechnungstabelle finden Sie in der Radon-Werte-Tabelle.

Typische Radon-Werte in Deutschland

Wie viel Radon ist „normal“? Die aktuelle Messkampagne des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) aus den Jahren 2019/2020 liefert belastbare Zahlen:

Kenngröße Wert
Jahresmittel im Freien rund 9 Bq/m³ (typisch 3–31 Bq/m³)
Median deutscher Wohnungen ca. 44 Bq/m³
Durchschnitt (bevölkerungsgewichtet) in Wohnungen rund 65 Bq/m³
Menschen mit mehr als 100 Bq/m³ ca. 10,5 Millionen (rund 12–13 % der Bevölkerung)
Menschen mit mehr als 300 Bq/m³ knapp 2 Millionen (ca. 2,2 %)
Anteil der Bevölkerung über 1.000 Bq/m³ ca. 0,25 %
Gesetzlicher Referenzwert (§ 124 StrlSchG) 300 Bq/m³ im Jahresmittel

Die Spannbreite ist enorm: Von Werten nahe der Außenluft bis zu mehreren Tausend Bq/m³ in einzelnen Gebäuden ist alles möglich – abhängig von Geologie, Bauweise und Nutzung. Was die einzelnen Schwellen bedeuten und ab wann Handlungsbedarf besteht, erklärt die Radon-Werte-Tabelle im Detail.

Wo kommt Radon besonders vor?

Radon kommt in unterschiedlichen Konzentrationen überall in unserer Umwelt vor. Erhöhte Konzentrationen in der Bodenluft gibt es in Deutschland vor allem in Teilen der Mittelgebirge – etwa im Erzgebirge, Bayerischen Wald, Oberpfälzer Wald und im südlichen Schwarzwald. Im norddeutschen Tiefland sind die Werte überwiegend niedrig; höhere Werte finden sich in Mittelgebirgen, im Alpenvorland und in Moränengebieten.

Wichtig ist aber: Auch außerhalb dieser Regionen gibt es einzelne Häuser mit Werten über 1.000 Bq/m³. Die Lage allein sagt nichts über Ihr konkretes Gebäude aus. Einen Überblick über die regionale Situation – inklusive der gesetzlich festgelegten Radon-Vorsorgegebiete – bietet unsere Radon-Karte für Deutschland mit Detailseiten zu den einzelnen Bundesländern.

Wie kommt Radon ins Haus?

Hauptquelle für erhöhte Radonwerte in Gebäuden ist die Bodenluft unter und neben dem Haus. Über undichte Bodenplatten, Risse im Mauerwerk sowie Kabel- und Rohrdurchführungen dringt radonhaltige Bodenluft ein – angetrieben durch einen leichten Unterdruck im Gebäude, den sogenannten Kamineffekt. Im Haus breitet sich das Gas über Treppenaufgänge, Schächte und Kabelkanäle aus; von Stockwerk zu Stockwerk nimmt die Konzentration in der Regel ab.

Baustoffe tragen dagegen meist nur wenige Bq/m³ bei, ebenso das Trinkwasser. Die Details:

Referenzwert 300 Bq/m³: Maßstab, kein Grenzwert

Deutschland hat – in Umsetzung der EU-Richtlinie 2013/59/Euratom – einen Referenzwert von 300 Bq/m³ im Jahresmittel für Aufenthaltsräume und Arbeitsplätze festgelegt (§§ 124, 126 StrlSchG). Ein Referenzwert ist kein Grenzwert, der nicht überschritten werden darf: Er dient als Maßstab für die Prüfung, ob Maßnahmen angemessen sind. Das BfS empfiehlt, schon ab 100 Bq/m³ über eine Senkung nachzudenken; die WHO empfiehlt 100 Bq/m³ als nationalen Referenzwert.

Als grobe Handlungsorientierung des BfS gilt: über 100 Bq/m³ Konzentration senken (z. B. häufiger lüften, Eintrittspfade abdichten), über 300 Bq/m³ sind Maßnahmen in jedem Fall angebracht, über 1.000 Bq/m³ sollten bauliche Maßnahmen innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein. Die rechtlichen Hintergründe erklärt der Artikel Grenzwert und Referenzwert.

Radon messen: der einzige Weg zur Gewissheit

Verlässliche Aussagen über die Radonkonzentration sind nur über Messungen möglich. Zwei Wege haben sich etabliert:

  • Passive Langzeitmessung mit Kernspurdetektoren (Exposimetern) über 3 bis 12 Monate – der Standard für den Jahresmittelwert, Kosten etwa 30–50 € pro Detektor inklusive Auswertung (Stand: September 2026). Mehr dazu: Passive Messung mit Exposimetern.
  • Elektronische Messgeräte wie das Radon Eye RD200 zeigen die Werte sofort und zeitaufgelöst an. Sie eignen sich als Screening für die erste Einschätzung, zur Ursachensuche und zur Kontrolle von Lüftungsmaßnahmen – ersetzen aber keine Langzeitmessung. Bei uns können Sie ein solches Gerät unkompliziert mieten; so funktioniert die Miete, und eine Beispiel-Auswertung zeigt, was Sie bekommen.
Tipp: Messen Sie bevorzugt in der Heizperiode und in den Räumen, in denen Sie sich am längsten aufhalten – Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer sowie im Keller. Warum die Jahreszeit eine so große Rolle spielt, erklärt der Artikel Radon in Heizperiode, Winter und Sommer.

Radon-Wissen: alle Artikel im Überblick

Dieser Bereich ist die Wissensbasis von radoncheck24.de. Alle Grundlagen-Artikel im Silo „Radon-Wissen“:

Darüber hinaus führen die weiteren Themenbereiche in die Tiefe: Gesundheit, Radon messen, Sanierung und Bauen, Recht und die Radon-Karte. Kurze Antworten auf häufige Fragen sammelt unsere FAQ-Seite, Begriffe erklärt das Glossar.

Häufige Fragen

Was ist Radon genau?

Radon (chemisches Symbol Rn, meist ist das Isotop Radon-222 gemeint) ist ein natürliches radioaktives Edelgas. Es entsteht in allen Böden und Gesteinen als Zerfallsprodukt von Radium-226, das wiederum aus dem Uran-238 der Erdkruste stammt. Als Edelgas geht Radon keine chemischen Verbindungen ein, ist dadurch sehr beweglich und kann aus dem Boden in die Luft – und in Gebäude – gelangen.

Ist Radon radioaktiv und warum?

Ja. Radon-222 ist ein instabiles Atom aus der Uran-238-Zerfallsreihe und zerfällt unter Aussendung von Alphastrahlung. Gesundheitlich entscheidend sind vor allem die kurzlebigen Zerfallsprodukte (Polonium, Wismut, Blei): Sie lagern sich an Schwebeteilchen an, werden eingeatmet und bestrahlen das Lungengewebe. Deshalb ist Radon laut BfS und WHO nach dem Rauchen die zweitwichtigste Ursache für Lungenkrebs.

Wie lange ist die Halbwertszeit von Radon-222?

Die Halbwertszeit von Radon-222 beträgt 3,82 Tage. Das ist lang genug, damit das Gas aus dem Boden durch Risse und Fugen in Gebäude wandern kann – und kurz genug, dass ständig neue Zerfallsprodukte in der Raumluft entstehen. Die Folgeprodukte Polonium-218 (3,05 Minuten), Blei-214 (26,8 Minuten) und Bismut-214 (19,7 Minuten) zerfallen deutlich schneller.

Kann man Radon riechen, sehen oder schmecken?

Nein. Radon ist unsichtbar, geruchlos und geschmacklos – kein menschlicher Sinn nimmt es wahr. Es verursacht auch keine akuten Beschwerden wie Reizungen oder Kopfschmerzen. Die einzige Möglichkeit, die Belastung in einem Gebäude zu kennen, ist eine Messung.

Ist Radon schwerer als Luft?

Radon ist zwar physikalisch dichter als Luft, in Innenräumen vermischt es sich aber mit der Raumluft, statt sich wie ein See am Boden zu sammeln. Dass die höchsten Konzentrationen in Keller und Erdgeschoss auftreten, liegt vor allem daran, dass dort die Eintrittswege aus dem Boden liegen – von Stockwerk zu Stockwerk nimmt die Konzentration in der Regel ab.

Wo kommt Radon in Deutschland besonders vor?

Erhöhte Radonkonzentrationen im Boden gibt es vor allem in Teilen der Mittelgebirge, zum Beispiel im Erzgebirge, Bayerischen Wald, Oberpfälzer Wald und im südlichen Schwarzwald. Im norddeutschen Tiefland sind die Werte meist niedrig. Wichtig: Radon kommt in unterschiedlicher Konzentration überall vor – auch außerhalb der bekannten Regionen gibt es einzelne stark belastete Häuser. Einen Überblick gibt die Radon-Karte.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. BfS – Was ist Radon? (Einführung)
  2. BfS-Broschüre „Radon – ein kaum wahrgenommenes Risiko“ (Strahlenschutz konkret)
  3. BfS-Broschüre „Radon in Innenräumen“ (Strahlenschutzstandpunkt)
  4. BfS – Radon in Wohnungen in Deutschland (Karte)
  5. NIST – Radium-226 Decay Chain
  6. WHO – Fact sheet „Radon and health“
  7. § 124 StrlSchG – Referenzwert

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